KindermöbelBei der Einrichtung des Kinderzimmers und dem Kauf
der
Kindermöbel für ihr Baby sind die meisten Eltern nicht
gerade zurückhaltend, auch wenn ein Kind in den ersten
Lebensmonaten eigentlich nicht viel benötigt. Einige Dinge
sind jedoch recht praktisch und erleichtern die Pflege und
den allgemeinen Tagesablauf ungemein.
Sehr wichtig ist ein Platz zum Wickeln. Die im Handel
erhältlichen Wickelkommoden haben sich sehr bewährt. Beim
Kauf einer solchen Wickelkommode stehen neben den
Ausstattungsmerkmalen des Möbelstücks auch die persönlichen
Präferenzen der Eltern im Vordergrund. Möchten sie ihr Kind
zum Beispiel lieber im Badezimmer wickeln, so bietet sich
der Kauf eines Wannenaufsatzes an. So muss das Kind nach dem
Baden nicht durch einen eventuell kalten Flur getragen
werden, wo es sich noch erkälten könnte. Es ist aber zu
bedenken, dass solche Wannenaufsätze meist relativ knapp
bemessen sind, was bedeutet, dass es spätestens im zweiten
Lebensjahr Probleme beim Wickeln darauf geben wird. Eine
andere Möglichkeit sind die üblichen Wickelkommoden, die
einen recht großen Komfort bieten. Sie müssen allerdings
eine bestimmte Höhe haben, um ein gutes Arbeiten daran zu
gewährleisten. Muss derjenige, der das Kind wickelt, gebückt
stehen, so ist das Wickeln kein Vergnügen und wird zu einer
Sache, die möglichst schnell erledigt wird. Dabei ist das
doch immer eine sehr schöne Gelegenheit, mit dem Baby auch
zu schmusen und mit ihm zu kuscheln. Das Baby selbst genießt
die Zuwendung sehr und außerdem ist es für das Kind sehr
angenehm, wenn es eine Weile ohne störende Windel strampeln
darf.
Neben der Wickelkommode ist natürlich das Bett ein sehr
wichtiger Ausstattungsgegenstand und wohl das wichtigste
Kindermöbel überhaupt. In den ersten Lebensmonaten eines
Kindes genügt meist ein Stubenwagen, der aber rasch zu klein
wird. Außerdem besteht bei einem solchen Wagen die Gefahr
des Herausfallens des Kindes, wenn es in der Lage ist, sich
hinzusetzen. Nun ist also ein richtiges Kinderbett fällig.
Wird dieses in der üblichen Größe gekauft, also 70 x 140 cm,
so kann daraus auch ein Bett entstehen, was das Kind bis zu
einem Alter von etwa sechs oder sieben Jahre nutzen kann.
Zum Anfang sollte es jedoch mit einem Gitter ausgestattet
sein, wobei die Abstände zwischen den einzelnen Gitterstäben
nicht mehr als sieben Zentimeter betragen dürfen.
Andernfalls besteht die Gefahr, dass das Kind den Kopf
durchsteckt und ihn eventuell nicht wieder herausbekommt.
Hilfreich ist es, wenn sich die Matratze auf verschiedenen
Höhen befestigen lässt. So kann sie ganz oben liegen, so
lange das Kind noch klein ist, was das Hineinlegen und
Herausnehmen ganz ungemein erleichtert. Ist das Kind in der
Lage, selbst aufzustehen, so kann die Matratze auf die
unterste Stufe gelegt werden und das Kind kann dadurch nicht
über die Stäbe klettern. Schlupfsprossen im Gitter sind
ebenfalls sehr gut, denn dadurch wird verhindert, dass
kleine Klettermaxen versuchen, das Gitter zu erklimmen und
dabei eventuell abstürzen. Durch die herausnehmbaren
Sprossen können sie einfach hindurchklettern und gelangen so
aus ihrem Bettchen. Die Matratze eines Kinderbettes sollte
über feste Trittkanten verfügen, um dem Kind einen festen
Halt zu bieten. Komplett weiche Matratzen sind oft der
Grund, warum ein Kind ausrutscht und mit dem Beinchen durch
die Gitterstäbe rutscht. Dabei kann es sich böse verletzen.
Generell ist bei allen Kindermöbeln darauf zu achten, dass
sie keine scharfen Ecken oder Kanten aufweisen. Wer zum
Beispiel für etwas größere Kinder einen Tisch und Stühle
anschafft, sollte hier vor allem auf abgerundete Ecken
achten. Damit wird die Verletzungsgefahr etwas eingedämmt.
Auch die Farbwahl ist entscheidend. Dabei geht es nicht nur
um das Erreichen eines harmonischen Gesamteindrucks, sondern
vor allem auf die Wirkung auf das Kind. Sehr lebhafte,
grelle Farben an Kindermöbeln können aufregend wirken und
ein Grund sein, wenn das Kind abends schlecht einschlafen
kann. Am besten, junge Eltern lassen sich im Vorab von einem
guten Verkäufer hinsichtlich zu beachtender Dinge beraten.
Das Pinolino Kinderzimmer Jelka ist ein Beispiel für
Möbel im Kinderzimmer.
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